PROGRAMM
01.06.19

50 Jahre GFI - gefeiert mit kämpferischen Gründern / Samuel Fritsche neu im Vorstand

Angeregte Gespräche unter Persönlichkeiten aus der Gründerzeit (Bundesrat Arnold Koller, Ratsherr und später Kantonsrichter Emil Nisple, Ratschreiber Franz Breitenmoser).

Am letzten Tag im Mai feierte die Gruppe für Innerrhoden ihr 50jähriges Bestehen mit den Männern und einer Frau aus den wilden Anfangszeiten. Mit dabei waren auch politische Exponenten, die von der GFI portiert worden waren. Allen voran  Professor Arnold Koller, der erste Innerrhoder Bundesrat. Zugegen waren auch  Hans Sutter und Paul Wyser, ehemals Bauherr bzw. Säckelmeister. Musikalisch umrahmte der Liedermacher und Kabarettist Hans Fässler, selber ein politisches Urgestein aus den 68er Jahren, und Regula Dörig von der "Linde" servierte ein feines Appenzeller Menu. Rund vierzig Personen folgten der Einladung, nebst zahlreichen Entschuldigungen verbunden mit Gratulationswünschen von nah und fern. 

 

Ruhige Jubiläums-Hauptversammlung

An der 50. ordentlichen Hauptversammlung wurde der Vorstand bestätigt bzw. ergänzt. Für den demissionierenden Aktuar Armin Jud wurde der 30jährige Samuel Fritsche aus Schlatt gewählt. Die aus dem Grossen Rat zurücktretende

Barbara Wettmer wurde für ihren sechsjährigen Einsatz, speziell in der Staatswirtschaftlichen Kommission, geehrt, ebenso der Präsident für sein Engagement im Innerrhoder Parlament während 28 Jahren. Paul Zeller ist neuer Ersatz-Rechnungsrevisor für Samuel Fritsche. Die Rechnung, die mit einem Überschuss von Fr. 1'363.45 abschliesst, wurde einstimmig genehmigt. Der Jahresbeitrag wird ab 2020 von Fr. 40.- auf 50.- erhöht. Das Programm richtet sich nach dem üblichen Raster in Innerrhoden und im Bund. Dazu gehören die Wahl eines neuen Nationalrates. Die Arbeitsgruppe Internat wird um das Thema Gymnasium erweitert. Neu kommt die Zukunft des Dorfkerns Appenzell hinzu.