Geschichte

1969 
unterstützung der frauenstimmrechts-initiative von ratsherrn josef koller,  "maredli" (als jungbürger ai; landsgemeinde-redner franz breitenmoser  jun.).

 

1970
initiative für das obligatorische frauenstimm- und -wahlrecht in kirche und schule (kein lg-redner; abgelehnt) umbenennung in "gruppe für innerrhoden" gfi. (erster präsident franz breitenmoser jun., heute ratsschreiber)

 

1971
initiative für die einsetzung eines verfassungsrates (lg-redner kurt bischofberger) nationalratskandidat der gfi, arnold koller, wird gewählt. erstmalige organisation einer jungbürgerfeier zusammen mit den bezirken; mit gfi-geschenk. 

 

 

 

1972
initiative für die reorganisation des inneren landesteiles ("inners land"; grosser und kleiner landrat; urnenwahl) (werbung im lande mit tonbildschau; lg-redner ratsherr edi moser und kurt bischofberger; hauptpromotor; mit ca. 70% abgelehnt) initiative für zwei lesungen im grossen rat bei verfassungs- und gesetzesänderungen (mit grossem mehr angenommen).    

 

1973
initiative für das frauenstimm- und -wahlrecht auf kantonsebene (kein lg-redner; mit 2/3-mehrheit abgelehnt) initiative für einen landsgemeindebeschluss zur förderung der selbstbewirtschaftung landwirtschaftlicher liegenschaften (für ungültig erklärt, versprochene expertise der standeskommission "nicht zugegangen" - rückzug 1974, nachdem diesbezügliche massnahmen teilweise verwirklicht).      

 

 

 

1973 bis 1980
gfi aktiv mit einer "guggenmusik" an der appenzeller fasnacht. verkauf von schnitzelbänken, in denen politisches und menschlich-allzumenschliches humorvoll aufs korn genommen wurde.   

 

1974
2. initiative zur reorganisation des inneren landes (rückzug gegen "angemessene vertretung" in entsprechender grossrats-kommission). 

 

1976
3. initiative zur reorganisation des inneren landes (zurückgezogen, "weil offenbar gewisse schichten immer nocht nicht reif sind dafür").  

  

1977
staatsrechtliche beschwerde beim bundesgericht i. s. kanzleilift (gegen umgehung des finanzreferendums; abgewiesen). 

 

1979
initiative zur einführung des obligatorischen finanzreferendums (einmalige kredite von über fr. 0.5 mio obligatorisch, ab fr. 0.25 mio fakultativ vor das volk; lg- redner edi moser; angenommen ’unter trakt. bericht über die amtsverwaltungen’) einsatz gegen den abbruch des hauses "schiffli" b. "hecht" (vergeblich). "appenzeller vasnachtsfreund" als eigene gfi-fasnachtszeitung erscheint.  

 

1980
einsatz gegen den abbruch des hauses "ulmann" am oberen gansbach - abriss im frühen morgengrauen von der regierung durchgeboxt.   

 

 

 

1981
initiative revision baugesetz (nur öffentliche bauten in öffentlicher zone / speziell gegen tennishalle auf pflanzgarten bei der pfarrkirche appenzell; 1466 unterschriften). "stillhalte-abkommen" für ein jahr.  

 

 

 

1982
initiative revision baugesetz in form der allgemeinen anregung (lg-redner edi moser; "mit grossem mehr" angenommen)ausstellung "wohn- und siedlungsformen - wohin?" mit wettbewerb; in zusammenarbeit mit roman kölbener, dipl. arch. eth, sel.).    

 

1983
revisionsvorlage baugesetz gemäss initiative von 1981/82 angenommen (lg- redner josef manser) gründung der kulturgruppe der gfi (initiantin: verena broger).    

 

1984
seminar "innerrhoden und der tourismus" bekämpfung des luxus-ausbaus der gaiserstrasse (lg-redner josef manser; abbiegespuren abgelehnt; trottoir gutgeheissen).  

 

1985
umfrage zu einer fussgängerzone in appenzell.

    

1986
statthalter-kandidat der gfi (hans manser, parteilos) setzt sich durch.  

 

    

 

1987
 rolf engler, gfi-präs.  1978 - 80, wird in den nationalrat gewählt. seminar "appenzell - wohin? zukunftsperspektiven innerrhodens aus verschiedener sicht" "sanfte lösung" für verkehrssanierung in steinegg nach einer studie der gfi setzt sich durch (lg-redner karl graf).      

 

 

 

1988
rückweisungsantrag umbau bürgerheim (lg-redner josef manser; abgelehnt) (alternative: museum, neubau bürgerheim im dorf).    

 

1989
"experimenta" - unsere welt - ein vernetztes system. ausstellung in der ziegelhütte. geschenk der gfi zum 20-jahr-jubiläum. initiant gerd oberdorfer. u.a. podium mit christoph blocher und ausstellung "umweltkritische kunst".  

 

 

1990
gfi-gönner mario sonderegger bzw. mitglied ursula baumann reichen je als erstunterzeichnende mit gfi-unterstützung staatsrechtliche beschwerde i. s. frauenstimmrecht ein. im november wird die staatsrechtliche beschwerde gutgeheissen und das frauenstimmrecht durch das bundesgericht mit sofortiger wirkung eingeführt. wahl von gfi-kandidat alfred wild zum landesfähnrich.

    

1992
wahl der gfi-kandidaten hans hörler zum statthalter und von hans sutter zum bauherrn die gfi gibt sich ein "grundsatzprogramm" und aktualisiert das aktionsprogramm aus dem jahre 1970.

   

1994
initiative von gfi-grossrat edi moser zur gewaltentrennung; von standeskommission, grossem rat und landsgemeinde aufgenommen.

   

1995
bezirksgrenzen-initiative: die grenzen im dorfkreis appenzell sollen bereinigt und varianten für eine zusammenlegung von bezirken ausgearbeitet werden. (lg-redner karl graf; abgelehnt als 20. geschäft in strömendem regen).  

 

1996
abschluss einer vereinbarung mit der firma koch & co. betr. ökologische begleitung und gestaltung des nagelfluhabbaus "oberstein-schatten" (geplant auf 50 jahre; zusammen mit pro natura st.gallen-appenzell, naturschutzgruppe ai und schweiz. stiftung für landschaftsschutz und -pflege; nach 3 jahren verhandlungen).

    

1998
mitbeteiligung an der ausstellung "lebensraum alpstein" des "naturverbundes ai".    

 

1999
einsatz für ein sozialeres steuergesetz in grossem rat und an der landsgemeinde (lg-redner marco knechtle; rückweisungsantrag abgelehnt) unterstützung der wahl von bruno koster (parteilos) zum säckelmeister mitbegründung eines vereins "naturverbund ai".

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