Die 57. Hauptversammlung der Gruppe für Innerrhoden (GFI) blickte am vergangenen Freitag zurück auf das politische Jahr 2025/26.
Die Landsgemeinde hat das umstrittene Velogesetz zurückgewiesen und damit das Anliegen einer Mehrheit in der GFI aufgenommen. Ebenso erhielt Oberegg mit Pius Federer als neuem Landammann wieder
eine Vertretung in der kantonalen Exekutive. Neben den laufenden Geschäften in Kanton und Gemeinden sowie den eidgenössischen Abstimmungen erforderten die Vernehmlassungen und die Vorbereitung
einer überparteilichen Initiative für faire Wahlen in den Grossen Rat viel Arbeit.
Der Vorstand wurde in globo bestätigt und die Rechnung 2025, die wegen Aufwendungen für Homepage und Flyer einen Verlust ausweist, genehmigt. Die 48. Ausgabe des „Appenzeller Vasnachtsfreundes“
konnte ihre Kosten erfreulicherweise decken.
Die HV stimmte einhellig einem Antrag zu, welcher den Vorstand beauftragt, Möglichkeiten abzuklären, wie sich Mitglieder bei Beschlüssen einbringen können, wenn sie an einer persönlichen
Anwesenheit verhindert sind. Anlass zu Fragen und Diskussionen gab u.a. die Erhöhung bzw. Ausweitung der abendlichen Parkgebühren im Dorfkreis von Appenzell.
Schwerpunkte im neuen GFI-Jahr werden die Proporz-Initiative und das Thema „bezahlbares Wohnen“ bilden.
GRUPPE FÜR INNERRHODEN (GFI)
